Montag, 20. November 2017

Häkeljacke

Bereits im Sommer bat mich die Große, entweder eine Jacke für Herbst und Winter zu stricken oder zu häkeln.

So haben wir gemeinsam im Internet nach passenden Anleitungen bzw. Mustern gesucht. Fündig wurden wir bei drops design (*Klick*).
Das Sternchen suchte sich eine Häkeljacke und eine Strickjacke aus und wir bestellten die passende Wolle bei Lanade (*Klick*).

Direkt vor unserem Sommerurlaub (*Klick*) kam das Wollepaket hier an und ich legte sofort mit der Häkeljacke los. Im Urlaub stellte ich sie nahezu fertig. Nahezu? Jaaaa, leider fehlte mir ein Knäuel und ausgerechnet diese Farbe war einige Zeit ausverkauft.
Als sie wieder zu haben war, wurde nachbestellt und auch das letzte Ärmelstück beendet.




Das Sternchen ist total happy mit ihrer neuen Kuscheljacke und zieht sie ständig an.





Jetzt bleibt nur noch die Strickjacke, die auch schon Formen angenommen hat.
Aber erstmal geht diese Jacke zur Fannys liebste Maschen (*Klick*).

Sonntag, 12. November 2017

12 von 12 (November 2017)

Es ist November. Es ist der 12. Es ist wieder Zeit für 12 Bilder des Tages. Wie immer gesammelt drüben bei Frau Kännchen (*Klick*).

Mein 12. beginnt im Hotelzimmer in Köln...


....in einem gemütlichem Bett. Hachja. Denn wie so oft, bin ich mit vielen Mädels am 11.11. in Köln unterwegs um den Karneval einzuläuten.

Nachdem wir also nun noch ein Ründchen im Bett gedöst haben, ist es Zeit aufzustehen, sich hübsch zu machen und den Koffer zu packen. Auch das diesjährige Kostüm darf wieder mit zurück nach Hamburg.


Dann werfe ich noch einen Blick aus dem Zimmer auf den Dom....


...bevor wir uns auf den Weg zum Frühstück machen.


Dieses Jahr sind wir 12 Mädels, die lachend und quatschend an einem großen Tisch im Frühstücksraum versammelt sind. Ach, was war es wieder schön!
Doch nach dem Frühstück ist es wieder soweit: Auschecken und sich von allen Mädels verabschieden...nur meine Freundin und ich schieben unsere Koffer durch den Nieselregen gen Bahnhof.
Unterwegs immer den Blick auf den Dom...


Am Hauptbahnhof verschliessen wir unser Gepäck und wollen dann in den Dom, um eine Kerze anzuzünden. Da heute aber Sonntag ist, kommen wir gerade rechtzeitig zum Beginn der Heiligen Messe und nehmen so auf den Bänken Platz, denn unser Zug wird erst in zwei Stunden gehen.
Nach der Messe zünden wir dann noch die Kerzen an.


Da wir bis zur Abfahrt des Zuges noch ein wenig Zeit haben, laufen wir noch ein wenig in der Altstadt und am Rhein entlang.


An vielen Orten finden sich noch Spuren des vergangenen Tages bzw. der Nacht, wie hier ein einsames Einhorn.


Wir machen uns auf den Weg zurück ins Bahnhofsgebäude. Noch bevor wir unser Gepäck holen, gibt es noch ein Stück Pizza.


Dann geht es auch schon in den Zug, jetzt freuen wir uns auch schon sehr auf zu Hause. Leider ist mein Akku während der Zugfahrt leer, so dass ich das Buch, welches ich lese und auch die Strickarbeit (die Stulpen für Mini sind fertig) nicht von heute zeigen kann. Daher zeige ich jetzt ein Bild von der Hinfahrt....aber genauso (nur mit fast fertigen Stulpen) hat es heute auch ausgesehen.


Am Abend kommen wir mit etwas Verspätung in Hamburg an. Der Lebensgefährte meiner Freundin holt uns ab und fährt uns heim.
Zu Hause werde ich allerallerfreudigst von meinen Lieben empfangen: besonders die Mini kreischt und quietscht vor Freude! Hach, es ist soooo schön!
Der Großen hatte ich versprochen etwas mitzubringen, und scheinbar habe ich ins Schwarze getroffen mit meiner Auswahl.


Gemeinsam essen wir Abendbrot und die Familie hört sich meine Erlebnisse an und andersrum. Dann ist Bettzeit für Mini und später für die Große.
Eigentlich müsste ich noch Koffer auspacken ......aber nun werden doch erstmal die Füsse hochgelegt...und der Restabend mit dem Mister genossen.


Und was habt ihr heute erlebt?

Sonntag, 5. November 2017

Tagebuchbloggen - 11.2017

"Was machst du eigentlich den ganzen Tag?", diese Frage stellt Frau Brüllen (*Klick*) allmonatlich und ich antworte gern:

Sonntag. Herrlich. Mit diesem Gedanken beginnt quasi mein Tag. Sonntag heißt kuscheln, ausschlafen, alles in Ruhe. So schön.
Neben mir schnorchelt der MiniStern und daneben der Mister. Ich strecke mich leise und schleiche mich aus dem Schlafzimmer.
Draußen ist es zwar schon hell, doch leider auch sehr trüb. Ein Blick auf die Uhr zeigt, es ist kurz nach 8 Uhr. Also flott in die Klamotten geworfen und in die Küche geschlichen. Während das Kaffeewasser heiß wird, räume ich noch schnell ein paar Kleinigkeiten in die Spülmaschine und stelle sie an. Dann ist mein Kaffee fertig und ich schlurfe an den Tisch. Voller Vorfreude auf die ersten ruhigen Minuten des Tages für mich allein, krame ich meinen neuen "Kalender" (aka bullettjournal für 2018) hervor. Vielleicht lässt sich schon einmal....doch mehr als Stiftemappe auspacken ist nicht, denn die Große schleicht sich die Treppe herunter. Sie gesellt sich zu mir an den Tisch, wir lesen, quatschen, schreiben Einkaufszettel für die kommende Woche.


Irgendwann fragt sie dann doch nach Frühstück. Als wir beschliessen schon einmal allein zu essen, kommt in der oberen Etage weiteres Leben ins Haus: der Gatte und die Mini sind wach. Also decken wir für alle den Tisch, für mich auch mit zweiter Tasse Kaffee. Für die Kids gibt es auch heute wieder eine Grapefruit....haben sie nun für sich entdeckt. Meins ist es ja so gar nicht....


Nach dem Frühstück ist erstmal Kuschelzeit im Wohnzimmer. Das Sternchen darf schon die Sendung mit der Maus sehen und ich kann ein paar Reihen stricken.


Doch kurz darauf ist schon Wickel und Anziehzeit für die Mini. Der Gatte kann noch in Ruhe seinen Kaffee genießen.
Als ich anschliessend meine emails checke, entdecke ich die Rückantwort des Klassenlehrers der Großen mit den heißersehnten Antolin-Daten. Denn leider hatte sich die Große diese nicht richtig notiert. So sitzen wir den ganzen Vormittag gemeinsam vor dem laptop und quizzen ihre gelesenen Bücher.


Dabei stelle ich fest, dass sie inzwischen wirklich schon viele tolle Bücher gelesen hat und sich durchaus auch nach längerer Zeit genau an die Inhalte erinnert. So schön....

Als wir unsere Internet-Runde beenden ist schon Mittag! Unglaublich! Da die Mini bereits sehr hungrig ist, bekommt sie den Mittagsrest vom Vortag, ich mache mich derweil schnell ans Schnippeln für die Suppe.


Dann machen wir uns alle erstmal ausgehfein, denn inzwischen regnet es nicht mehr. Die Suppe ist soweit vorbereitet, dass ich sie nur noch erwärmen muss, wenn wir heimkommen. Jetzt gibt es erstmal noch Brot und Joghurt.
Nun aber nichts wie raus....schließlich erhoffen wir uns einen Karren-Mittagsschlaf von der Mini. Doch die hat andere Pläne: möchte erstmal selbst laufen, den Nachbarshund streicheln und Steine sammeln. Ähja. Irgendwann zeigt sie an, dass sie nun doch in den Wagen möchte. Aber schlafen möchte sie immer noch nicht.



Unterwegs kommen wir an einem Flohmarkt vorbei, hier huschen wir noch schnell rein und schauen uns die wenigen Stände an. Das Sternchen findet sogar zwei tolle Bücher und zwei Hörspiele. Dann geht es weiter Richtung Bäcker. Hier kaufen wir ein paar Brötchen ein und machen uns auf den Rückweg.
Die Stimmung ist nicht mehr so richtig gut: Die Große möchte noch unbedingt eine Radtour machen, die Mini schläft nicht und weint, ich würde liebend gern heim und nähen....nunja. Also geht es erstmal nach Hause, ich gehe sogar schon vor, um die Suppe schon einmal anzustellen und Nudeln hinzuzufügen.
Gerade als ich damit fertig bin, kommt die restliche Familie dazu: natürlich ist der MiniStern auf den letzten Metern eingeschlafen....und dabei ist es schon 16 Uhr! Sehr ungünstige Zeit.....! Nunja, wir schieben den Wagen in den Flur und lassen sie schlafen. Der Gatte und das Sternchen wollen auch gleich los mit dem Rad....also doch keine Suppe...dann halt später. Wie erwartet, wacht die Kleine ganz bald auf, ich nehme sie auf den Arm und kuschle mich mit ihr auf das Sofa, in der Hoffnung, ihr noch ein paar Minuten Schlaf zu vergönnen....


.... doch das klappt nicht allzu gut. So spielen wir in ihrer Kinderküche.  Sie spielt sogar ein paar Minuten allein, Zeit für mich ein wenig in der Küche zu räumen. Später geht es für uns beide in ihr Zimmer. Wir bauen große Türme aus Bauklötzen und albern im Bällebad.
Irgendwann hören wir die beiden anderen heimkommen, die Kleine ruft sofort laut nach ihrer Schwester. So niedlich.
So sitzen wir bald zu viert im Kinderzimmer. Unterbrochen werden wir durch das Telefon: meine Schwester.
Da ich lange nicht mit ihr gesprochen habe, ziehe ich mich zurück und telefoniere eine unfassbare Stunde (!!!!) mit ihr.
Zwischenzeitlich haben die Kinder sich bereits mit Suppe gestärkt, nun sind der Gatte und ich dran. Irgendwie komisch heute, dass wir nur das Frühstück gemeinsam geschafft haben.
Die Kinder spielen und wir essen und quatschen.


Als das kleine Kind doch sehr mäkelig wird, beschliessen wir die Bettzeit für sie einzuläuten. Es ist nun 18:30 Uhr. Der Gatte übernimmt die Einschlafbegleitung, die inzwischen anders abläuft: Der MiniStern legt sich wach ins eigene Bett, wir machen das Licht aus, Spieluhr an und dann wird noch ein bißchen Hand gehalten. Eigentlich klappt das ganz gut, doch manchmal....naja. Wir üben noch.
So auch heute....das Sternchen und ich haben es uns im Wohnzimmer gemütlich gemacht und hören dann irgendwann den Gatten mit der Mini ins Schlafzimmer gehen. Also heute wieder Kuschel-Einschlafbegleitung.
Und das wirkt. Bald ist sie eingeschlafen, der Gatte kommt runter, das Sternchen macht sich bettfertig und dann kehrt hier auch wirklich Ruhe ein.


Dienstag, 31. Oktober 2017

Monatsrückblick - Oktober 2017

Ach Oktober, was bist Du an mir vorbeigerauscht. Selbst mein einwöchiger Urlaub war vieeeel zu schnell vorbei. Aber immerhin haben wir auch so einiges geschafft: die Maler haben die Holzfassaden aussen gemalt, der Garten ist winterfest, die Gartenmöbel im Keller, das Sofa ausgetauscht, die Geschenkeliste meiner Mädchen fertig, ich war beim Friseur, das Karnvalskostüm ist fertig und wir schmieden schon Pläne für den Sommerurlaub.....



Gelesen:

Kinderbücher mit dem MiniStern. Beliebt sind derzeit "Die kleine Raupe Nimmersatt", "Gute Nacht Gorilla" und "Wo ist Mami?"

Gesungen:

Im Auto. Zu Songs aus dem Radio. Oder mit dem Sternchen....

Gehört:

Den Einbruchsalarm, den ich leider gleich mal versehentlich "ausprobierte" bei meinem Job....naja....

Gesehen:

zwei heftige Herbststürme, wobei der erste wirklich sichtbar war während der Autofahrt und beim zweiten "nur" die Folgen 

Getrunken:

Wasser, Kaffee, Rotwein

Gegessen:

nichts spektakuläres

Gekocht: 


z.B. Hühnerfrikassee, Curry, Chili Con Carne, Lachsgemüse

Gebacken: 

Vegan. Für die Mini. Ein Schokoladenkuchen...nunja, bis auf den Gatten mögen wir ihn alle sehr.


Gefreut:

über meine Mädchen. Hach. Doppelhach.


Geschenkt:

Süßigkeiten, Barbiepuppe, Malbücher

Genäht:   

wenn Knöpfe annähen auch in diese Kategorie fällt, dann kann ich zumindest behaupten das ich genäht habe :-) In Wahrheit fiel es aber dann doch aus.... 

Gestrickt:

Ohja! Die Strickjacke des Sternchens schreitet voran. Aber ich habe auch eine Pixie-Mütze für die Kleine gestrickt. Und gerade habe ich noch Stulpen für sie in Arbeit.


Gehäkelt:

Jaaaa! Die Häkeljacke des Sternchens ist fertig. Yeah. Die zeig ich demnächst dann auch tatsächlich mal im blog.

Gebastelt:

Nur ein Halloween-Teelicht....

 Gekauft:

Tatsächlich eine Hose und zwei Kleider für mich für den Job.
Und das Wichtigste: Ein neues Sofa, inklusive Hocker und zwei neue Teppiche.
Dazu Bilderrahmen, Bilderleisten.


 Gespielt:

Mikado, Der verzauberte Turm, Skipbo


Gefeiert:

Hmmm....nicht wirklich. Muss ja auch nicht immer... :-)



Tja, und nun ist er da, der November. Im November werde ich nach Köln fahren, den Sommerurlaub planen, die Adventskalender der Mädchen bestücken, es uns im Haus gemütlich machen, viel viel kuscheln mit meiner Familie....





Sonntag, 29. Oktober 2017

Ein Wochenende im Oktober 2017

Nun, eigentlich ist es nur ein halbes Wochenende in Bildern, denn am Samstag hatte ich nicht daran gedacht, Fotos zu machen. Da ich aber regelmässig zum Monatsende einen Einblick in unsere Wochenenden gebe, möchte ich nicht mit dieser neuen Tradition brechen.

So berichte auch ohne Bilder von unserem Samstag:

Wir stehen spät auf und wollen gemütlich frühstücken. Das Sternchen weilt noch bei der Oma, wird aber im Laufe des Tages nach Hause kommen. So sitzen wir zu dritt am Tisch, doch es gibt doch nur ein schnelles Frühstück.
Denn den Gatten plagt ein leichter Druck auf dem linken Auge, was auf erneute Regenbogenhautentzündung hindeutet.
Ein Anruf bei der Kassenärztlichen Vereinigung und wir wissen, welcher Arzt in welchem Ort augenärztlichen Notdienst anbietet. Vermutlich besser als das Krankenhaus in der großen Stadt. Nur mit Grausen erinnere ich mich an zwei Tage stundenlangen Wartens in der Fachabteilung, als der Gatte an selbiger Erkrankung litt.
So machen wir uns also flott ausgehfein und fahren in eine andere Kleinstadt, in der ich im Übrigen die letzten Jahre gearbeitet habe. Der Gatte kennt sich dort nicht aus, so dirigiere ich ihn zum besten kostenlosen Parkplatz und laufe mit ihm und dem MiniStern über den Marktplatz zur Praxis.
Wir kommen sofort dran; der freundliche Arzt untersucht den Mister und schreibt ein Rezept. Währenddessen erzählt er uns Interessantes über die Praxis, die nämlich eine Praxis ohne Grenzen ist. Diese behandelt Menschen, die keine Krankenversicherung mehr haben, egal aus welchen Gründen. Eine großartige Sache!
Als wir fertig sind, zeige ich dem Mister die Innenstadt mit ihren alten Häusern und wir suchen die Apotheke auf.
Da der Wind bereits sehr aufgefrischt hat, machen wir uns doch bald wieder auf den Rückweg.
Unterwegs besprechen wir, was für das Wochenende einzukaufen ist, was wir kochen wollen und was noch sturmsicher zu machen ist.
So halten wir in unserer Kleinstadt beim Lieblingssupermarkt und besorgen das Nötige.
Daheim verräumen wir die Einkäufe gemeinsam und gehen gleich wieder raus, um mit den Nachbarn zu plauschen und nebenbei Holzbank, Blumenkübel, Weinkiste und Co. wieder zu verdekorieren. Der Maler scheint an unserem Haus fertig zu sein, so dass alles wieder an seinen Platz kann.
Anschliessend bekommt der MiniStern ein Mittagessen und wird vom Gatten in der Trage in den Schlaf geschuckelt. Derweil schnippel ich Gemüse und schiebe dieses mit Lachs in den Ofen.
Pünktlich zum Beginn des Essens für uns Große, erwacht die Kleine und nimmt nochmal an unserem Mahl teil. Doch man merkt bereits jetzt schon, dass der Schlaf nicht ausreichend war, sie ist doch sehr unzufrieden...
Also hilft nur, noch einmal mit ihr rauszugehen: Regenklamotten an und dann geht es in den Garten. Der Wind pfeift nun schon ganz ordentlich und es nieselt. Macht nichts, ein paar Dinge müssen noch sturmsicher untergebracht werden un der Gatte baut ein Teil des Trampolins ab. Wir hoffen inständig, dass der Sturm nicht so schlimm wird, denn die Sturmhaken des Trampolins können bei diesem aufgeweichten Boden kaum Halt finden.
Der Regen wird fieser und so gehen die Mini (unter Protest) und ich wieder ins Haus, der Mister räumt den Rest.
Im Haus wird geräumt, später gekuschelt, gelesen und gespielt. Ich versuche das 1000 Teile Puzzle der Großen weiterzumachen.
Dann endlich kommt das Sternchen mit meinen Eltern! Die Kleine und die Große kuscheln ausgiebig. Wir Erwachsenen trinken Kaffee und quatschen. Dann malt die Oma mit der Mini, der Gatte spielt mit dem Sternchen Schach und der Opa und ich puzzeln eifrig.
Am Abend verabschieden sich die Großeltern. Da der MiniStern nun sooo müde ist, bekommt sie schon flott ein Abendessen und dann trage ich sie bis sie schläft. Derweil hat der Gatte einen Schnittchenteller vorbereitet.
So sitzen wir im Wohnzimmer, essen, kuscheln und schauen Fern. Ich stricke noch ein Weilchen als auch die Große im Bett verschwunden ist. Der Wind hat schon deutlich an Fahrt gewonnen.


Bereits in der Nacht bin ich mehrfach wach: der Sturm fegt durch die Straßen. Leider hatte ich vergessen eine kleine Gießkanne ins Haus zu stellen, so wird sie über den Asphalt gepustet. So stehe ich mitten in der Nacht auf und hole das lärmende Ding ins Haus. Gnaaa....
Doch richtig erholsam ist der Schlaf auch weiterhin nicht, der Sturm stört mich gewaltig. Zum Glück wird die Zeit umgestellt, da "gewinnen" wir wenigstens ein Stündchen.
Am Morgen schleiche ich mich aus dem Bett, Gatte und MiniStern (die auch in der Nacht zu uns geholt wurde) schlafen noch. Auch aus dem Sternchen-Zimmer ist nichts zu hören.
Herrlich....ein Morgen nur für mich. Ich stelle die Spülmaschine an und mache mir einen großen Kaffee. Damit mache ich es mir auf dem neuen Sofa gemütlich und beobachte die herumwirbelnden Blätter.
Am Himmel werden die Wolken der Nacht weggepustet und die Sonne kommt heraus. Doch der Sturm wird wohl noch ein wenig bleiben.
Ich sitze eine Weile so da, schaue mich im neu gestalteten Wohnzimmer um und freue mich, das nun auch die schöne alte Leiter einen tollen Platz bekommen hat.



Dann nehme ich mir das Laptop und lese. Währenddessen höre ich schon das Sternchen in ihrem Zimmer kruscheln, bald darauf kommt sie zu mir ins Wohnzimmer. Stolz schreibt sie aus meinem Rezeptbuch ihr erstes Lieblingsrezept in ihr neues Notizbuch, welches künftig ihre eigene Rezeptsammlung werden soll.
Da es sonst im Haus noch ruhig ist, nutze ich die Gelegenheit und bitte sie die gehäkelte Jacke zu probieren, um die Armlänge endgültig zu bestimmen. Dafür wird auch wieder ein wenig geribbelt und neu gehäkelt, Die Große rollt das Garn auf.


Dann kommt Leben ins Haus, der MiniStern und der Gatte sind erwacht und kommen runter. Wir kuscheln, trinken Kaffee, frühstücken.
Außerdem puzzeln das Sternchen und ich das Puzzle fertig. Leider fehlen in dem neuen Puzzle bereits 4 Teile...mal sehen, ob wir mit einer Reklamation Glück haben werden.


Draussen stürmt es noch leicht, doch die Sonne scheint. Daher machen wir uns alle flott ausgehfertig. Der Rest der Familie ist etwas schneller als ich und stürmt schon nach draussen. Ich komme nach und sehe bereits das Sternchen mit den Nachbarsjungs am kleinen Bach spielen. Gerade als ich auf ihrer Höhe bin (und noch denke, warum hat sie heute eine helle Hose an) stapft sie auf mich zu und lacht: " Ich muß mich umziehen, meine Socke ist ganz nass!" Natürlich nicht nur die Socke, sondern auch der Schuh und das Hosenbein. Also gehe ich mit ihr zurück, der Mister geht mit der Mini schon weiter.



Die Große zieht sich Schuhe und Socken vor der Haustür aus, läuft ins Haus und zieht sich schnell um.
Dann können wir gleich weiter. Ein ganzes Stück weiter holen wir Gatten, Mini und die Nachbarn ein. Das Sternchen läuft schnell vor, denn die Nachbarsjungs sind schon auf dem Weg zur Seilbahn. Ich wechsle zwei drei Sätze mit dem Nachbarn und dann kommt das Sternchen weinend auf mich zugelaufen. Sie müsse sich erneut umziehen....hä? wir sind doch keine fünf Minuten unterwegs....nun...offenbar ist sie auf dem matschigen Grund der Seilbahn ausgerutscht und stramm auf den Allerwertesten geknallt....Jacke, Strickjacke, Hose, Schuhe, Socken ....einfach alles ist schlammbespritzt und vor allem nass.


Das Sternchen lässt sich kaum beruhigen, so trete ich mit ihr den Rückweg an. Wieder einmal zieht sie alles aus, ich lasse ihr derweil eine Badewanne ein. Beim Ausziehen spürt sie starke Schmerzen im Brustkorb.....na klar, sozusagen geprellt, denn sie ist wohl sehr hart auf den Hintern gefallen...
Also entspannen im warmen Badewasser. Derweil mache ich die Betten, lüfte die Schlaf bzw. Kinderzimmer und helfe ihr dann beim Haarewaschen.
Nun geht es ihr schon ein wenig besser. Als ich anfange ihre zersausten Haare zu bürsten, fängt es an zu tröpfeln draussen. Und just in diesem Moment kommen der Mister und die Mini heim. Gut so, denn nur Minuten später stürmt und schüttet es erneut.
Während ich also mit dem Frisieren der Großen beschäftig bin, erzählt der Gatte von zahlreichen umgestürzten Bäumen auf dem Spazierweg. Ohje....da hat der Sturm in der Nacht ganze Arbeit geleistet.
Dann macht sich der Mister mit der Kleinen auf in die Küche, um das Mittagessen vorzubereiten.
Das Sternchen und ich fangen an ihr Playmobil zu sortieren, denn das große Shoppingcenter inklusive Zubehör soll wieder in die Kisten verstaut werden.


Den ganzen Nachmittag sind wir mit Sortieren und räumen beschäftigt, unterbrochen nur vom leckeren Mittagessen des Gatten. Nomnom. Curry mit viel Gemüse und etwas Hühnchen.


Am frühen Abend haben wir die Aufräumaktion hinter uns gebracht und es ist Platz geschaffen für das Playmo-Kinderkrankenhaus.
Eifrig macht sich die Große ans Werk, doch ich soll auch bleiben. So setze ich mich mit der Häkeljacke zu ihr.Ein ganz exklusiver Nachmittag für uns beide.


Zur Abendbrotszeit sind wir alle wieder im Erdgeschoss vereint. Die anfänglich so müde Mini ist nun gar nicht mehr müde und lässt sich von unserem Gast, der inzwischen eingetroffen ist, diverse Bücher "vorlesen" (eher ein durchblättern und "da da da" rufen). Das Sternchen verabschiedet sich wieder in ihr Zimmer, schließlich warten dort noch kranke Playmobilkinder auf sie. Doch vorher macht sie sich schon einmal bettfertig. Ach Große...
Als der MiniStern sich dann doch an mich kuschelt, nutze ich die Gunst der Stunde und gehe mit ihr in ihr Zimmer, setze sie in die Trage und dunkle das Zimmer ab. Doch in den Schlaf findet sie nicht. Irgendwann lege ich sie einfach in ihr Bett, und sie protestiert tatsächlich nicht! Das ist neu.
Aber gehen darf ich auch nicht, also halte ich ein Weilchen ihre Hand. Als sie eingeschlafen ist, will ich aus dem Zimmer schleichen.....doch sie merkt es und weint. Abgelöst werde ich nun durch den Gatten. Ich darf schon ein wenig die Füße hochlegen.....


...und mehr Wochenenden, vor allem ganze Wochenenden in Bildern, gibt es bei geborgen wachsen (*Klick*) zu sehen.

Samstag, 21. Oktober 2017

18 Monate MiniStern

Inzwischen ist unsere Mini bereits 18 Monate alt. Ein weiteres aufregendes halbes Jahr liegt hinter uns nach meinem letzten update (*Klick*).

Mit 18 Monaten.....




.... wiegst Du etwa  10 Kilo und bist 84 cm groß

.... trägst Du Kleidergröße 80/ 86

.... ist das erste Paar Schuhe mit Gr. 21 gerade zu klein und trägst nun Gr. 22

.... läufst Du bereits seit kurz nach Deinem ersten Geburtstag

.... sagst Du seit kurzem "Baba", "Mama", den Namen Deiner Schwester, "Gu" (trinken), "Kacka"

... steckst Du schon mitten in Deiner ersten Trotzphase inklusive schreiend auf dem Boden werfen (der Klassiker, auch im Supermarkt)

.... bist Du ansonsten sehr verkuschelt



.... kletterst Du gern (was uns manchmal Unbehagen verursacht)

.... kletterst Du vor allem gern auf die große Rutsche auf dem Spielplatz....auch richtungsverkehrt

... isst Du gern und gut, egal ob Müsli, Brei, Fleisch, Gemüse, Nudeln, Kartoffeln, Brötchen,.....

... achten wir sehr auf Deine Ernährung (vegan mit Fleisch), da Du auf Milch und Milchprodukte sowie Hühnereiweiß allergisch reagierst

.... hat sich seit der Ernährungsumstellung Dein Hautbild deutlich verbessert

.... hast Du Dich prima bei der Tagesmutter eingelebt und gehst dort gern hin

.... fällt es Dir leider häufig schwer in den Schlaf zu finden, ohne Kuscheln geht gar nichts

.... wirst Du auch immer noch gern getragen (Ergobaby oder Manduca)

.... bist Du aber am liebsten draußen, um die Welt zu erkunden



.... liebst Du Bilderbücher (am besten mit Klappen) und Deinen Wuffi

.... baust Du gerne Türmchen und wirfst sie um (Bauklötze, Stapelturm)

.... fährst Du gern mit uns Fahrrad, den Fahrradhelm magst Du dabei besonders



.... versuchst Du Dir Schuhe, Socken, Mütze und Helm selbst anzuziehen

.... findest Du eigentlich alles toll, was man anziehen kann und versuchst überall hereinzuschlüpfen

.... malst Du gern mit den dicken Buntstiften, am liebsten aber auf schon beschriebenem Papier

.... warst Du bereits in und an der Ostsee, aber auch in den Bayrischen Alpen





.... bist Du einfach unser aller Sonnenschein!

Freitag, 13. Oktober 2017

12 von 12 (Oktober 2017)

Und nun ist es tatsächlich passiert, heute ist tatsächlich schon der 13. und ich habe zum (fast) ersten Mal noch nicht meine 12 Bilder vom 12. gezeigt, die allmonatlich bei draussen nur Kännchen (*Klick*) gesammelt werden.

Seit ein paar Wochen arbeite ich wieder und so bleibt tatsächlich am Ende des Tages nur noch wenig Zeit. Gestern dachte ich dennoch an den 12. und versuchte auch Bilder zu machen, es blieben aber nur verwackelte unscharfe Handybilder. Nun, so ist es manchmal leider, und dennoch möchte ich sie hier zeigen, denn schön kann ja jeder *g*

Der Tag beginnt mit dem Wecken des Sternchen, die mal wieder ihren Wecker nicht gestellt hat. Der Gatte und die Mini dürfen noch ein Ründchen schlafen.
Während sich also die Große für die Schule fertig macht, bereite ich Müsli vor und packe die Frühstücksbox. Heute darf sogar Süßes dabei sein, denn heute machen die Drittklässler einen Ausflug.


Das Sternchen verabschiedet sich nach dem Frühstück und saust mit ihrem Roller Richtung Schule. Ich räume in der Küche, blättere ein wenig in der Zeitung und dann kommen MiniStern und Gatte in die Küche.
Doch viel essen möchte die Kleine nicht, ihr Blick geht immer wieder zum Küchenfenster, denn draussen haben sich wieder unsere Maler versammelt, die bei uns und in der Nachbarschaft am Haus malern.
Damit der MiniStern besser gucken kann, hebe ich sie kurzerhand auf die Arbeitsplatte.


Sie quietscht vor Vergnügen! Als sie sich sattgesehen hat, können wir uns wieder dem richtigen Frühstück widmen. Ich gönne mir eine zweite Tasse Kaffee.


Anschliessend machen wir uns alle tagfein, ich telefoniere noch eine MiniRunde und dann geht es auch schon eiligst, nachdem ich das verflixte Impfheft der Kleinen gesucht und gefunden habe, los Richtung Kinderarzt.
Mit nur 5 minütiger Verspätung kommen wir an, doch leider prophezeit man uns eine längere Wartezeit, da soviele Notfälle hereingekommen wären.
Wir gehen also ins Wartezimmer.....spielen, Fische gucken im Aquarium und lesen.


Leider dauert es tatsächlich sehr lang und da ich die Wickeltasche nicht mitgenommen habe, schreibe ich dem Mister eine Nachricht, dass er uns noch flott Windeln vorbeibringen könnte *g*. Macht er.
Dann irgendwann geht es ins Behandlungszimmer, mit dem inzwischen eingetroffenen Gatten, und die vorerst letzte große Impfung findet statt.
Die Mini ist so unfassbar tapfer und lässt sich sofort beruhigen.
Also wir beim Kinderarzt raus sind, ist es bereits 11:30 Uhr! Der Weg führt uns aber erstmal nicht nach Hause, sondern zur Apotheke (wieder mit Wartezeit) und in die Drogerie. Da es bereits so spät ist, werfe ich meinen Plan zu kochen um. Stattdessen gibt es heute ein Hähnchen vom Grillwagen. Dort entdecke ich dieses Schildchen.


Nachdem wir zu Hause gegessen haben, hüpfe ich schnell unter die Dusche und mache mich fertig für die Arbeit, denn donnerstags arbeite ich nur am Nachmittag.
Währenddessen wickelt der Gatte die Kleine und packt ihre Sachen für die Tagesmutter.
Dann geht auch schon los: flott zur Tagesmutter gefahren, die müde Mini abgegeben mit dem Hinweis auf die vormittägliche Impfung, dann weiter in die nächste Stadt, um dort den Mister zu seinem Termin beim Kieferchirurgen zu bringen. Und schon geht es weiter für mich zur Arbeit.
Hier verfliegt der Nachmittag mit Telefonaten, Kundengesprächen und und und.


Gegen 19 Uhr ist dann auch endlich Feierabend und ich mache mich auf den Rückweg. Im Heimatstädtchen geht es nun aber erstmal zum Supermarkt: Punkt eins: Getränkekisten und Leergut wegbringen, neue Getränkekisten ins Auto wuchten.


Der zweite Punkt ist das Einkaufen von diversen Klenigkeiten.


Als ich zu Hause bin, ist es bereits fast 20 Uhr, der Mister ist offensichtlich beim Mini eingeschlafen, das Sternchen schaut noch eine Sendung an.
Die Große und ich erzählen noch vom Tag und ich esse derweil ein wenig Abendbrot (die Große war schon fertig).


Sie zeigt mir dann noch eine Einladung für eine Party, die sie erhalten hat.



Dann ist es Bettzeit für das Sternchen, die alles hervorragend alleine kann, und ich lege noch ein wenig Windelwäsche zusammen.


Der Mister gesellt sich dann auch wieder zu mir, wir erzählen und schauen später noch die Nachrichten.

Eigentlich wollte ich weiterstricken, doch ich müsste erst noch einmal neu anschlagen und so stecke ich das Nadelspiel doch wieder zurück in die Wolle.


Ich überlege noch kurz, ob ich die 12 Bilder verblogge, doch die Müdigkeit siegt....