Dienstag, 12. September 2017

12 von 12 (September 2017)

Es ist soweit, der 12. des Monats ist da! So wie jeden Monat werden 12 Bilder des Tages gemacht und bei Frau Kännchen (*Klick*) gezeigt!

Mein 12. beginnt nachdem der Gatte bereits das Haus verlassen hat. Das Sternchen ist auch schon auf und macht sich fertig für die Schule. Der MiniStern schlummert noch ein Weilchen.
Ich mache mich auch fertig, und bereite den Frühstückstisch vor. Dann meldet sich die Kleine. Wenn ich mich noch einmal zu ihr legen würde, würde sie weiterschlafen, die Zeit habe ich aber nicht. Also kommt sie mit zum Frühstückstisch. Doch mehr als zwei Bissen Banane und einen halben Becher Hafermilch geht bei ihr noch nicht.


Die Große verabschiedet sich nach Frühstück und Zähne putzen zur Schule. Ich räume in der Küche, mache die Kleine fertig und habe es dann schon eilig. Denn wir stecken mitten in der Eingewöhnung für die Maus und um halb neun bin ich mit der Tagesmutter verabredet. Also binde ich mir den MiniStern in die Trage und mache mich auf den Weg. Zum Glück nur ein paar Straßen weiter. Ich gebe heute nur ab, zum ersten Mal. Die Mini winkt noch einmal zum Abschied.
Ich habe nun eine Stunde Zeit, also geht es flott nach Hause, Kaffee trinken währenddessen ein paar Nachrichten mit meiner Mama schreiben und dann Wäsche legen und Waschmaschine anstellen.
Dann ist die Zeit schon um und ich gehe wieder zur Tagesmutter. Es hat alles gut geklappt, so daß wir den Rest der Woche die Betreuungszeit ausweiten werden. Wir sind guter Dinge, was die kommende Woche betrifft (meine erste Arbeitswoche!)
Zuhause angekommen ist die Kleine ziemlich weinerlich, dennoch schaffe ich es irgendwie mit ihr das Bad aufzuräumen und die Betten zu machen. Im Schlafzimmer spielt sie Verstecken mit mir...



Dann ist es schon Zeit für die Vorbereitungen des Mittagessens, denn heute soll es Gulasch geben und das braucht Zeit.


 Doch während dieser Zeit ist die Mini wieder sehr weinerlich. Also setze ich sie wieder in die Trage und binnen Minuten schläft sie ein.


 So kann ich nur noch wenige Handgriffe erledigen, aber immerhin schläft sie. Leider klingelt eine Stunde später der Hermes-Bote und der MiniStern erwacht. Alle Versuche, sie wieder in den Schlaf zu tragen, schlagen fehl. Also setze ich sie ab. Die Zeit kann ich nutzen, um dem Gulasch weitere Zutaten hinzuzufügen und Kartoffeln zu schälen und zum Kochen zu bringen.

Gegen halb zwei kommt das Sternchen heim, heute spät und für sie neu, denn am Dienstag sind es nun immer 6 Unterrichtsstunden.
So ist sie froh, dass das Mittag schon fertig ist und sie nur noch Tisch decken muss.

Auch der MiniStern isst nun endlich ordentlich mit.



Nach dem Essen versuche ich die Mini wieder in den Schlaf zu begleiten. Doch wie ich schon ahnte, möchte sie nicht wirklich schlafen, obwohl sie eigentlich noch ein wenig Schlaf brauchen könnte.
Das Sternchen macht derweil Hausaufgaben in ihrem Zimmer. Am frühen Nachmittag besucht uns dann meine Schwiegermutter, wir trinken Kaffee, ich räume in der Küche, sie spielt mit den Kindern und wir erzählen.
Dann gibt es noch ein leckers Eis für uns alle.


Die Muffinförmchen unterhalb des Eises erweisen sich heute mal wieder als goldrichtig. Es ist zu niedlich, wie sie ihr Eis schleckt, aber es tropft ja schon mächtig.

Am späten Nachmittag kommt meine Freundin mit diversen Büchern, CDs und Klamotten ihrer Tochter. Hier kann sich das Sternchen nach Herzenslust bedienen und behält tatsächlich fast die Hälfte. Nur mit den alten VHS-Cassetten kann sie nichts anfangen ...hihi ("Mama, was ist denn VHS????")
Gerade als meine Schwiegermutter aufbrechen will, kommt der Gatte nach Hause. Auch sie plauschen noch ein Weilchen, dann brechen die Oma und die Freundin auf.
Der MiniStern erhält nun ihr Abendessen in Form von Brei (den mag sie immer noch soooo gern) und anschliessend ist Badezeit für sie.


Während ich sie bade, wickle, creme und anziehe, macht der Gatte der Großen einen Schnittchenteller. Das ist für heute am einfachsten, weil ich noch nicht abschätzen kann, wielange die Einschlafbegleitung dauert und der Gatte zum Training möchte.
Später geselle ich mich mit meinem eigenen Brotteller zum Sternchen.


Das Sternchen schaut noch fern und ich bestelle im Internet neue Ballettschuhe für sie.



Dann ist auch Bettzeit für die Große und wenn hier alles ruhig bleibt, kann ich mich auch wieder an die Strickjacke für das Sternchen machen.



Und bei Euch so?

Montag, 11. September 2017

Vier Nordlichter in Bayern

Im August war es für uns endlich soweit: wir sind in den Urlaub nach Bayern gefahren.
Die Entscheidung für die Berge hatten wir Anfang des Jahres getroffen, da das Sternchen gerne wieder wandern wollte.
Da uns unser letzter Urlaub im Allgäu (*Klick* und *Klick*) so gut gefallen hatte, gab es hierüber auch keine Diskussionen. Lediglich die Region änderte sich, statt Oberallgäu sollte es ins Tölzer Land gehen.
Und auch die Reisedauer haben wir auf 2 Wochen verlängert. Das war uns schon beim letzten Bayern-Besuch klar, dass eine Woche einfach zu kurz ist.
So fällt die lange Anfahrt bzw. Rückfahrt, schließlich müssen wir einmal quer duch Deutschland reisen, nicht ins Gewicht.

Heute möchte ich Euch mitnehmen auf unsere Reise und einmal berichten, was wir erlebt haben.

Den Anfang machte einen Tag nach unserer Anreise eine Wanderung am Brauneck. Mit der Brauneck-Gondelbahn ging es hoch hinauf, für mich echt eine Grenzerfahrung, denn Seilbahnen und Co. machen mir echt Angst.
Doch oben angekommen war die Angst vergessen, die Aussicht auf dem toll angelegten Panoramarundweg war einfach grandios!






Wir wanderten weiter und kehrten auf einer Alm ein, um unser erstes kühles Getränk zu genießen.


Das Sternchen war kaum von den Kühen wegzulocken und der MiniStern schaukelte zufrieden auf dem Alm-Spielplatz. Und dennoch: irgendwann konnten wir unsere Wanderung fortsetzen, über steile Schotterpisten auf und ab.


Leider hatte ich unseren Wanderführer nicht richtig gelesen und so bogen wir irgendwann einmal falsch ab und landeten auf ziemlich steilen, und teilweise vom Regen verspülten Pfaden. Es war schon recht abenteuerlich. Und doch kamen wir irgendwann wieder an der Bergstation an und fuhren mit der Gondel wieder hinunter. Das war schon echt toll auf dem Brauneck!

Am nächsten Tag machten wir uns auf in ein Nachbarörtchen, denn hier sollte unsere nächste Wanderung starten: Hinweg auf den Sonntratnweg, zurück über den Sonntratnsteig.
Eine abwechslungsreiche Wanderung: breite Schotterwege, Wiesenwege, Waldpfade,...! Alles war dabei. Doch auch hier machte es uns der Wanderführer nicht leicht: die Beschreibung der Hintour war in unseren Augen unzureichend, beschildert war der Weg auch nicht und so gab es ein paar Irrungen und Wirrungen. Und dennoch haben wir das Ziel erreicht.




Diese Wanderung hat uns gut gefallen, hat allerdings keine Einkehrmöglichkeit und besticht nur durch abwechslungsreiche Wege.

Am Dienstag haben wir uns entschieden wieder eine Wanderung vor Ort zu machen. Denn in unserem Ferienort konnte man für verschiedene Wanderungen in einem Kinderwanderpass Stempel erhalten und der Pass sollte auf Sternchens Wunsch am Urlaubsende auch gefüllt sein.
So ging es für uns über den Keilkopf zur Denkalm. Diese Wanderung am Keilkopf führte eigentlich komplett durch Wald auf einem breiten Schotterweg. Am Wegesrand gab es für die Große viel zu entdecken: kleine Wasserfälle, Rinnsale, Tannenzapfen, Wildblumen, Pilze, Tiere.... Das war auch gut so, denn abwechslungsreich war der Weg nicht. Das letzte Stück war tatsächlich auch schon recht steil und wurde am Gipfel durch einen umgestürzten Baum blockiert. Mit Kind auf dem Rücken war es schon eine Herausforderung darüber zu klettern und nicht abzurutschen. Durch den Wald ging es dann bergab Richtung Alm. Dort genossen wir bei lecker Kaiserschmarrn den herrlichen Sonnenschein ehe es wieder ins Tal ging.





Am folgenden Tag war unser Wanderziel der Herzogstand. Da in Bayern noch Ferien waren und Kaiserwetter herrschte, war es entsprechend voll. Am Walchensee tummelten sich Wassersportler, Sonnenanbeter aber auch Wanderer.
Dennoch war die Schlange an der Herzogstandbahn überschaubar. So ging es mit vielen anderen in einer großen Gondel bergauf: für das Sternchen und mich trotz wunderschöner Aussicht eine echte Herausforderung. Doch der Ausblick auf die Bergkette und Walchensee war so schön: türkisgrünes Wasser glitzerte in der Sonne.
Oben am Herzogstand kann man einen gut ausgebauten Wanderweg zur Alm gehen, aber von dort eben noch weiter zum Gipfel....und das war unser Ziel.
Für diese Tour hatten wir allerdings eine ungünstige Zeit erwischt, es kam mir ein wenig wie an einem Ameisenhaufen vor: soviele Menschen! Der Pfad zum Gipfel ist schon recht schmal und mit Gegenverkehr auch teilweise nicht ungefährlich, dennoch mit einem Schulkind gut zu bewältigen. Natürlich auch mit Kind in Kraxe oder Trage. Ich habe allerdings deutlich jüngere Kinder gesehen (mit teilweise schlechtem Schuhwerk) und konnte nur den Kopf darüber schütteln. Davon abgesehen, dass auch wir in der Mittagshitze unterwegs waren, ist der Weg für Kleinere Mäuse schon teilweise echt schwierig.
Nun,die Aussicht vom Gipfelkreuz bzw. vom Herzogstand ist einfach grandios! Das hat uns allen sehr gut gefallen. Doch die Gondelfahrt hinab war auch wieder herausfordernd....brrrr.

 




Am Donnerstag machten wir einen langen Spaziergang in Lenggries, denn wir wollten, dass auch der MiniStern mal mehr laufen kann. Das war bisher auf den Wanderungen nicht wirklich gut möglich, wobei sie sich auch nicht beschwerte, im Gegenteil, sie genoss das getragen werden sichtlich. Und dennoch fiel die Wahl auf Lenggries mit einem Rundgang um einen unglaublich grünen Weiher.



Nachdem dieser Tag am kühlen Wasser der Isar zu Ende ging und im Vergleich der Vortage sehr entspannt war, beschlossen wir den nächsten Tag wieder mit einer tollen Wanderung zu verbringen.

Der Weg führte uns dieses Mal zur Leutaschklamm. Und auch dieses war wieder ein wunderbarer Tag: auf dem Weg dorthin (mit dem Auto) fuhren wir dicht am Oberlauf der Isar vorbei. Das waren wunderschöne Aussichten. Die Leutaschklamm selbst war wunderbar: atemberaubende Höhen bzw Tiefen und zum Abschluss ein tosender Wasserfall! So toll und auch mit Kindern sehr zu empfehlen!






Was wir in der zweiten Urlaubswoche erlebt haben bzw. unternommen haben, das zeige ich dann nächste Woche im zweiten Teil!


Dienstag, 5. September 2017

Tagebuchbloggen 9.2017

Der Alltag hat uns im Norden auch wieder nach den Sommerferien und schon versammeln sich wie immer am 5. viele Blogger bei Frau Brüllen (*Klick*) zum allmonatlichen Tagebuchbloggen.

Und was habe ich heute den ganzen Tag gemacht?

Here we go:

Ich schlummere gerade noch oder mal wieder tief und fest, als mich der Gatte anstupst und murmelt " Es ist zehn vor sieben!!". Oops...also habe ich seinen Wecker nicht gehört und auch den heftig lauten (und nervigen) 'Wecker der Großen nicht.
Ich stehe auf und schlurfe zur Großen, um sie zu wecken. Das klappt ganz gut. Naja, ist ja auch erst der zweite Schultag, da ist die Motivation noch groß.
Sie macht sich fertig für den Tag, ich bereite das Frühstück zu inklusive Pausenbox.
Während sie frühstückt, ziehe ich mir was über und schiebe erstmal die Biotonne an die Straße. Das hatten wir am Vortag vergessen.
Dann ist es auch schon soweit: nach dem Zähneputzen rollert das Sternchen los.
Es ist 7:30 Uhr.
Der MiniStern und der Gatte sollen gern noch ein wenig schlafen, also mache ich es mir mit einer Tasse Kaffee und meinem Strickzeug gemütlich.


Noch können die Tage so ruhig beginnen, doch schon bald werde ich wieder arbeiten. Also gilt es noch zu genießen.
Doch eine Stunde später meldet sich dann doch das schlechte Gewissen, schließlich wartet noch einiges an Wäschebergen.
Zunächst stelle ich eine neue Maschine an, hänge dann schon eine gewaschene Ladung draußen auf dem Balkon auf und mache mich ans Bügeln.
Irgendwann höre ich Mr Stern und die Mini. Sie statten mir noch im Schlafanzug einen Besuch im Dachgeschoß ab und gehen dann gemeinsam frühstücken.
Ich beende meine heutige Bügeleinheit, verräume die Wäsche und hüpfe unter die Dusche.
Inzwischen sind die beiden auch mit Frühstück fertig, ich kümmere mich um die Kleine während der Gatte im Bad ist.
Dann kann ich mich schminken und ein paar Unterlagen zusammensuchen.
Es ist mittlerweile 11 Uhr als wir uns auf die Räder schwingen und in den Ort fahren.
Zunächst lassen wir uns beim Fotografen neue Passbilder machen, denn sowohl der Ausweis des Gatten als auch meiner sind abgelaufen.
Gegenüber ist das Rathaus, also erledigen wir auch gleich die Beantragung. Der MiniStern erheitert dort die Mitarbeiterinnen. So niedlich.
Der weitere Weg führt zur Drogerie, zum Bäcker und schlussendlich zur Post. Lediglich den Kinderarzt (für ein Rezept) haben wir nicht mehr zur Öffnungszeit geschafft, das erledige ich dann morgen.

Der MiniStern genießt auf dem Rückweg ein halbes Brötchen und freut sich weiterhin über das Fahrradfahren. Das liebt sie tatsächlich sehr.

Zu Hause angekommen gibt es Mittag für die Kleine. Heute ausnahmsweise mal wieder eine Fertigportion. Das erleichtert das Ganze an manchen Tagen. Denn heute koche ich nicht, sondern bereite mir einen Salat zu....nomnom...mit lecker Feigen.


Der Gatte macht sich, deswegen auch kein Mittag für alle, um kurz nach 13 Uhr auf den Weg zur Schule, um das Sternchen abzuholen. Beide werden direkt weiter fahren in den Hansapark, ein wenig Papa-großeTochter-Zeit genießen.

Ich esse Salat, der MiniStern probiert Rucola und Feigen, lutscht aber eher das Dressing ab.
Dann ist es Zeit für ihren Mittagsschlaf. Die Einschlafbegleitung dauert auch nicht so lang, ein wenig wühlen, ein bißchen erzählen und schon ist sie im Land der Träume.
Nachdem ich mich aus dem Schlafzimmer geschlichen habe, stelle ich noch eine Ladung Wäsche an, hänge ab, hänge auf und verräume gleichzeitig.
Als ich mich dem Küchenchaos widmen möchte, ruft meine Mama an, mit der ich kurz den Babysitter-Service für Freitag bespreche.
Leider oder eher gerade rechtzeitig ist auch die Mini wach, allerdings übel gelaunt. Sie will nicht trinken, nicht essen, nicht auf den Arm, doch auf den Arm, doch einen Keks, keinen Keks....! Trotzdem schaffe ich es zumindest die Spülmaschine aus- und einzuräumen.
Und dann muss es (mal wieder) flott gehen: Um 15 Uhr sind wir bei der Tagesmutter verabredet, denn in dieser Woche hat die Eingewöhnung angefangen, heute ausnahmsweise mal am Nachmittag.
Mit einem jammernden Kleinkind mache ich mich auf dem Weg. Zum Glück ist es nur ein paar Straßen weiter.

Am Nachmittag sind nur noch zwei weitere Kinder bei der Tagesmutter, das passt heute ganz gut, denn noch immer ist die Kleine schlecht gelaunt. Erst nach einer dreiviertel Stunde ist sie im "Normalmodus" und lässt mich auch schnell allein sitzen.


Später verabschieden wir uns und wir gehen weiter zum Supermarkt, um ein wenig Obst und Brot zu kaufen.


Auf dem Rückweg kommen wir an unserem Spielplatz vorbei, wir schaukeln, rutschen und klettern. Erst dann können wir heimgehen.
Tatsächlich ist die Mini so gut gelaunt, dass ich nicht nur in Ruhe die Einkäufe verräumen kann sondern auch noch die Küche putzen und die Wäsche vom Balkon abhängen kann. Es ist so süß, wie sie immer wieder versucht, die Wäscheklammern von der Leine zu lösen. Und wie stolz sie strahlt, wenn sie es dann geschafft hat.
Doch dann ist es ihr wohl genug mit entspannt-sein, denn sie wird maulig und fordert ihre Kuscheleinheit ein.
Gemeinsam kuscheln wir also auf dem Sofa bis der Gatte sich via Kurzmitteilung meldet, das sie am HansaPark gestartet sind.
Zeit für mich, den Abendbrotstisch zu decken und den Rohkostteller zuzubereiten. Alles mit mehr oder weniger jammernden Kleinkind.
Eine halbe Stunde später kommen der Mister und das Sternchen heim, beide bestens aufgelegt.
Das Sternchen plappert aufgeregt von ihrem Tag ("Englisch ist so cool Mama" "Ich mach auch die freiwilligen Hausaufgaben in Mathe" "Im Hansapark war es ganz toll"), nur die Mini ist weinerlich und steigert sich beim Essen in einen Schreikrampf. Puh.
Der Mister macht sie bettfertig, ich räume die Küche auf, das Sternchen verschwindet mit ihren Schulheften in ihrem Zimmer. Wenn sie so motiviert ist, will ich sie nicht aufhalten, auch nicht um 19.30 Uhr.
Der Gatte verabschiedet sich zum Training, ich übernehme die Einschlafbegleitung, welche wiederum nicht lange dauert.
Doch leider hält der Frieden nur eine halbe Stunde, erst betreibt das Sternchen Zeitspiel ( trödeln, "ach, mir ist noch was eingefallen" usw), kurz darauf meldet sich die Kleine.
Während ich also versuche hier zu tippen, bin ich gefühlt hundertmal bei ihr.....nunja, so eine Eingewöhnung hinterlässt halt Spuren.

Montag, 4. September 2017

Monatsrückbick - August 2017

Joa, so kann es kommen: mein monatlichs (pünktliches) Date mit meinem Rückblick habe ich dank Urlaub verpasst. Aber dennoch möchte ich in alter Tradition unserern August Revue passieren lassen.
Auf gehts:




Gelesen:


Öh...naja, außer den üblichen Verdächtigen wie Zeitung, Internet nur noch Wanderführer, Infoblätter über das Urlaubsgebiet...lesen steht bei mir nicht so hoch im Kurs derzeit
Aber das Sternchen, das hat gelesen: 6 (!) Bücher im Urlaub! Kindle sei Dank ging der Lesestoff auch nicht aus! Hoffentlich hält dieser Trend noch ein Weilchen.

Gesungen:

Nö, denn noch nicht mal die Einschaflieder bringen das Kind zum Schlafen...puh

Gehört:

Stille. Das Rauschen der Bäume im Wald. Kleinere und größere Wasserfälle. Hachja. Urlaub.

Gesehen:

Ein überglückliches Sternchen mit ihrem Silber-Schwimmabzeichen.
Meine Familie bei einem Kurzbesuch in meiner Heimat.
Die Alpen. Die Sonne. Tolle Aussichten von den Bergen. Hach.
Einen lieben Freund aus München.

Getrunken:

Wasser, Wasser und Wasser, aber dann auch mal ein Hefeweizen bzw. Russn (schreibt man das so? Ich armes Nordlicht....hehe)

Gegessen:

Lecker im Urlaub, darunter Schnitzel, Salate, Kaiserschmarrn, Brezen

Gekocht: 

Joa, auch, aber im Bayern-Urlaub hat das dann der Gatte übernommen. Nomnom.

Gebacken: 

Nein. Tatsächlich nein. Es ist auch nicht so einfach, den Rest der Familie davon zu überzeugen, künftig auf Grund der Allergien der Mini auch beim Backen auf Eier zu verzichten. Aber nun naht der Herbst und es wird sicher wieder mehr Kuchen geben....auch in der veganen Variante.


Gefreut:

über die Ferien und damit über stressfreie Vormittage
über das superduper Silberabzeichen des Sternchens (in zwei Wochen Bronze und Silber im Schwimmen geschafft! Bäm!)
über das Hammerwetter in Bayern während unseres Aufenthaltes
über sensationell schöne Ferientage
über positive Nachrichten der Krankenkasse wegen einer Kostenübernahme


Geschenkt:

Blumen, Gutschein

Genäht:   

Lunchbags bzw. SwimBags für die Mädels, Zahnbürsten-Etuis für die Mädels, einen Stufenrock für das Sternchen (noch nicht verbloggt), Gurtschoner (heisst das so?) für unser Auto


Im August hatte ich ein wenig mehr Zeit zum Nähen, was sicher an den Ferien lag. Ich bin gespannt, wie sich das in Zukunft entwickelt....die Zeiten werden sicher deutlich knapper.

Gestrickt:


Noch nicht! Aber ich habe Wolle bestellt, ein Projekt ausgesucht und schon die Nadeln herausgekramt. Bald....


Gehäkelt:


Jaaa! Tatsächlich habe ich nicht nur Wolle zum Stricken bestellt sondern auch zum Häkeln. Und tatsächlich bin ich fast fertig mit der Häkeljacke für die Große. Leider fehlt mir nun ein Knäuel, aber das wird in Kürze nachbestellt und dann ist das Projekt auch abgeschlossen. Yeah!

Gebastelt:


Nein, so wirklich gebastelt hab ich nicht. Aber ich habe mich ein wenig am Handlettering versucht. Ist ja auch fast so wie basteln. Hehe.

 Gekauft:

Viel zu viel! Der Shopping-Monat irgendwie. Neben bestellter Wolle habe ich im Sale eine tolle Winterjacke für mich gekauft. Außerdem gab es für mich Wanderschuhe, eine Fleece-Jacke, ein Outdoor-Top, einen Tankini und eine richtig klasse Regenjacke. Das Sternchen hat auch ordentlich abgesahnt: einen neuen Wanderrucksack, Wanderschuhe, eine Fleece-Jacke, ein Sport-Shirt, einen Outdoor-Hosenrock, FlipFlops und einen neuen Badeanzug.
Der Gatte shoppte für sich Wanderschuhe und Badebekleidung. Nur die Kleine, die blieb leer aus, hat aber auch echt alles. Das Sternchen wächst halt wie Unkraut und für mich? Na, so hochwertige Jacken habe ich seit vielen Jahren nicht mehr besessen....und im Sale war es alles so erschwinglich. Klasse.

 Gespielt:


Skipbo, Quicks, Phase 10, Null und nichtig


Gefeiert:

Nein, nicht wirklich



Tja, und nun ist September! Unfassbar, wie schnell die Zeit doch so vorbeirinnt. Was sind die Pläne für September?
Die Schule geht los (heute), der MiniStern fängt mit der Eingewöhnung bei der Tagesmutter an (gleich), ich werde Mitte des Monats mit meinem Job beginnen (uaaaa....das ging jetzt doch flott), wir werden ein Konzert besuchen und ich werde meinen Alltag neu strukturieren müssen.
Alles andere wird sich zeigen....achja, und der Herbst, tja der wird dann wohl auch hier Einzug erhalten. Doch noch können wir ein paar Tage Spätsommer genießen.





Sonntag, 27. August 2017

Ein Wochenende im August 2017

Obwohl wir uns noch im Urlaub befinden, möchte ich auch in diesem Monat ein Wochenende in Bildern festhalten.
Dank WLAN und co. ist das auch in unserem Feriendomizil kein Problem. Also, los geht's!

Am Samstag Morgen stehe ich vor allen anderen Familienmitgliedern auf,  mache ein zwei Yogaübungen (jaaa, Mama, richtig gelesen, ich versuch es dann mal) und mich anschliessend tagfein.
Währenddessen erwacht der Rest der Familie. Auch sie machen sich fertig für den Tag.
Der MiniStern bekommt einen Frühstücksmüslibrei.



Noch ohne Frühstück für den Rest geht es schon raus, denn wir haben bereits ein Ziel vor Augen: in unserem Ferienort findet ein Flohmarkt statt.
Wir spazieren also zum Flohmarkt und stöbern durch die verschiedenen Stände.


Auf dem Rückweg kommen wir beim Metzger vorbei, das Sternchen und der Gatte reihen sich an eine unendliche Schlange, ich warte mit dem MiniStern draussen.


Als die beiden mit den gewünschten Wurstwaren herauskommen, können wir unseren Weg fortsetzen. Unterwegs kaufen wir noch Brötchen und Brezen. Wobei, hier heißt es ja Semmeln. Egal. Hauptsache Frühstück.
Selbiges lassen wir uns in der Ferienwohnung schmecken.
Später wird ein wenig geräumt (jaaa, Ordnung muss sein!) und der Rucksack mit Proviant gepackt.
Da es immer noch recht warm ist, haben wir heute eine "Wanderung" geplant, die keine Höhenmeter bietet. Also eher norddeutsch. Und der MiniStern kann sogar in der Karre kutschiert werden, was sie bei der Wärme auch tatsächlich gern mag.
Wir wandern also los, immer an der Isar entlang. Das Sternchen ist total begeistert, ob der vielen Raftingboote, die sich an diesem Samstag bei herrlichem Wetter in die Fluten stürzen.
Glücklicherweise ist unser Weg häufig sehr schattig, bisweilen kann man den nahenden Herbst schon deutlich sehen. Die Blätter verfärben sich bereits.



Am Zielort gibt es ein schnelles kühles Getränk und einen Stempel in den Wanderpass der Großen und schon geht es weiter. Doch nur wenige Meter, denn das erfrischende Nass der Isar lockt. Also machen wir eine ausgedehnte Pause in Mitten der Steine. Das Sternchen baut Steintürmchen, der MiniStern "untersucht" die Steine und patscht mit den Füßen im Wasser.


Später ist es gar nicht so einfach die Mädchen zum Weiterziehen zu überreden. Und dennoch geht es irgendwann weiter, wieder Richtung Ferienort. Dort verlassen wir das Isarufer, verweilen noch eine Weile auf einem tollen Spielplatz (keine Fotos, ich musste schaukeln und rutschen!) und kehren dann in die Ferienwohnung zurück.
Der Gatte fährt noch schnell zum Supermarkt mit der Kleinen. Die Große und ich haben somit ein wenig gemeinsame Zeit zum quatschen. So wichtig inzwischen.
Später kocht der Gatte Nudeln und Soße, heute wollen wir mal nicht essen gehen. Der MiniStern schlägt ordenttlich zu.
Während das Sternchen und ich uns um das Aufräumen der Küche kümmern, bringt der Mister die Kleine ins Bett.
Als sie dann schläft, spielen das Sternchen, der Gatte und ich noch eine Weile Karten, ehe wir dann müde ins Bett fallen.

Am Sonntag Morgen wache ich später auf als sonst. Die anderen schlafen noch. Also stehe ich auf, widme mich meiner Yogaübungen und mache mich fertig für den Tag. Kurz darauf sind alle wach.
Mr. Stern macht sich auf zum Bäcker und wir Mädels kuscheln eine riesige Runde auf dem großen Bett, mit Youtube Videos und Kinderliedern.


Wir frühstücken gemütlich als der Gatte zurück ist. Da wir so spät aufgestanden sind, verschieben wir den für heute geplanten Wandertag. So kruscheln wir vor uns hin: das Sternchen liest ihr inzwischen 3. Buch für diesen Urlaub, der MiniStern beobachtet am Fenster die spielenden Kinder auf der Straße, der Gatte liest das Internet leer und ich räume ein wenig.
Dann packen wir gemächlich unsere Wanderrucksäcke und machen uns auf den Weg. Denn eine Wanderung, wenn auch kurz, soll es dann doch noch geben.
Das Sternchen hat einen Kinderwanderpass des Ortes, bei dem nur noch ein einziger Stempel fehlt, den wollen wir uns heute holen.
Da es inzwischen etwa Mittagszeit ist und die Sonne kräftig scheint, freuen wir uns, als wir den schattigen Wald am Fuß des Berges erreichen. So kann es dann auch bergauf gehen, immer an einem Bach entlang. Herrlich.



Doch irgendwie sind wir heute nicht so schnell wie sonst. Obwohl es nur ein kurzer Wég ist, kommen wir nicht gut voran. Der MiniStern mag nicht wirklich getragen werden, also darf sie ein wenig laufen (was auf den steilen Schotterwegen echt nicht leicht für sie ist), das Sternchen schlendert auch eher umher und so machen wir an einer Stelle, an der wir auch die Füße ins Wasser halten können, eine längere Brotzeit.


Das scheint bei den Kids die Lebensgeister wieder geweckt zu haben, denn nun geht es zackig rauf zur Hütte. Hier holt sich die Große den Stempel ab und es gibt für alle noch ein kühles Getränk. Die Mädels spielen ein wenig auf dem Spielplatz und ich genieße die Aussicht.


Da wir ohnehin nicht höher wandern wollen und das Sternchen eigentlich noch ins Freibad möchte, machen wir uns auch schnell wieder an den Abstieg. Begleitet werden wir zufällig durch sehr nette Wanderer mit Hund (in den sich die Große sofort verliebt hat), so daß der Abstieg sehr kurzweilig ist.  Als wir uns von den Begleitern verabschieden, stellen wir fest, dass sich der Himmel über den Bergen deutlich verdunkelt hat.
Um noch vor einem eventuellem Gewitter ins Trockene zu kommen, beeilen wir uns ein wenig. Den Spielplatz lassen wir links liegen und schauen nur kurz von der Isarbrücke hinunter zu einer Gruppe Rafter.
Als wir beim Konditor Torte kaufen, kommen bereits ein paar Tropfen herunter. Erst als wir in der Ferienwohnung sind, gießt es in Strömen. So schmeckt die Torte natürlich noch besser.


Der MiniStern macht ihren verspäteten Mittagsschlaf und wir können ein wenig entspannen.
Um dem Sternchen noch einen Wunsch, neben dem Freibad, zu erfüllen, steigen wir alle wieder ins Auto als es aufklart und der MiniStern wach ist.
Es geht zu ihrer großen Freude zur Sommerrodelbahn.
Während der Gatte und die Große rodeln, spazieren die Mini und ich ein wenig .....schauen den Rodlern zu und beobachten die Kälbchen.


Nach unserer Rückkehr gibt es zum Abendessen die Nudelreste vom Vortag, Brezen und Wassermelone. Dabei planen wir den Ausflug für den nächsten Tag: es soll nach München gehen.

Dann ist Duschzeit für alle: die Mini mit dem Gatten, dann das Sternchen und viel später ich.
Als der MiniStern schläft, können wir drei unsere Partie Phase 10 vom Vortag fortsetzen.


Für das Lesen im Bett muss ich dem Sternchen noch ein weiteres Buch auf den Kindle laden, das ist dann Nummer 4 (in einer Woche).
Nun heißt es aber für uns alle: Bettzeit!

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